

Mitmachstationen „Gerechte Trinkwassernutzung“
Die Mitmachstation „Gerechte Trinkwassernutzung“ befindet sich am Standort am Düker hinter dem Schloss Senden im Münsterland. Sie zeigt lokale und globale Perspektiven auf Trinkwasserversorgung – vom Weg unseres Trinkwassers über die Stever und den Halterner Stausee bis zum Zugang zu sauberem Trinkwasser in Uganda.
Koordinaten / Adresse / Standort
RFX9+F46 48308 Senden: Düker Senden, hinter dem Schloss Senden an der Kanalunterführung der Stever
Die Station
Wasser als unser Lebenselexir
Wir drehen den Wasserhahn auf, trinken, kochen oder waschen und denken dabei eher selten darüber nach, wo unser Trinkwasser eigentlich herkommt. Dabei ist sauberes Trinkwasser keine unendliche Ressource. Die Mitmachstation bietet spannende Einblicke in lokale und globale Zusammenhänge der Trinkwassernutzung und zeigt, warum ein gerechter Umgang mit Wasser so wichtig ist. Sie stellt Perspektiven aus der Region und aus Uganda vor und lädt dazu ein, über unseren eigenen Wasserverbrauch nachzudenken. Viel Spaß beim Entdecken!
Nutze die digitale Mapstory für eine interaktive Führung zu allen Stelen und Pulten. Mache ein Quiz, höre unterschiedliche Interviews mit engagierten Menschen und hole dir weitere Zusatzinformationen.
Klimawandel, Umweltverschmutzung und steigender Verbrauch belasten Gewässer und Grundwasser. Gleichzeitig haben viele Menschen – etwa in ländlichen Regionen Ugandas – keinen sicheren oder bezahlbaren Zugang zu sauberem Trinkwasser. Das zeigt sich in verschiedenen Herausforderungen:
- Klimawandel und Verschmutzung gefährden Wasserqualität und Verfügbarkeit.
- Wasser ist weltweit ungleich verteilt – Milliarden Menschen haben keinen sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser.
- Auch lokal geraten Wasserressourcen unter Druck.
- Ohne sauberes Wasser sind Gesundheit, Bildung und Ernährungssicherheit gefährdet.
Süßwasser ist nur in begrenzter Menge verfügbar. Gleichzeitig erschweren Klimawandel, Umweltverschmutzung, steigender Verbrauch sowie ungleiche Infrastruktur und Verteilung den Zugang zu sauberem Trinkwasser weltweit.
Lerne deinen persönlichen Wasserverbrauch kennen und setze dich für eine lokal und global gerechte Trinkwassernutzung ein. Es gibt viele Handlungsmöglichkeiten, die du in deinem Alltag umsetzen kannst. Zum Beispiel durch bewussten Konsum, gemeinsames Engagement oder politisches Mitwirken. Schau dir die Übersicht an und entdecke, wie du alleine, mit anderen vor Ort oder weltweit zum Schutz unseres Wassers beitragen kannst.
Die Weltnachhaltigkeitsziele (SDGs in Englisch) wurde 2015 von den Mitgliedsländern der Vereinten Nationen (UN) verabschiedet. Sie gelten bis 2030. Es sind globale Ziele. Globale Ziele bedeutet: Diese Ziele gelten auf der ganzen Welt. Nachhaltige Entwicklung bedeutet: Entwicklung soll so ablaufen, dass die Menschen sorgfältig mit Rohstoffen umgehen und die Umwelt nicht zerstören. Und Entwicklung soll so ablaufen, dass Menschen auch in Zukunft gut auf der Welt leben können.
Ziel 5: Geschlechtergleichheit
In der PDF finden sich vielfältige Links zu Artikel, Podcast, Videos und Bildungsmaterialien rund um das Thema der Mitmachstation.
Die Trinkwasser-Route ab Senden.



Lokale & globale Stimmen
Engagement gibt es überall! Bei der Entwicklung der Stationen haben wir mit Menschen aus dem Kreis Senden und aus Uganda gesprochen. Jede:r hat einen anderen Blickwinkel auf das Thema Trinkwassernutzung und wir können viel voneinander lernen. Lies dir durch, was die Menschen zu sagen haben!
Handlungsspielraum
Es gibt verschiedene Handlungsmöglichkeiten, die du in deinem Alltag umsetzen kannst. Vor Ort alleine, mit anderen zusammen hier oder weltweit oder mit Hilfe der Politik und Sozialunternehmen. Schaue Dir die Übersicht an.
Stationspaten, Mitwirkende und Förderer – „Nur gemeinsam kann es gelingen“
Das Joseph-Haydn-Gymnasium Senden ist eine weiterführende Schule der Gemeinde Senden, an der Schülerinnen und Schüler neben Fachwissen auch gesellschaftliche Verantwortung und Engagement lernen. Im Rahmen mehrerer Workshops entwickelten Schüler:innen gemeinsam mit lokalen Partnern die Mitmachstation.
Die SteverLandRoute verbindet Natur, Kultur und Nachhaltigkeit entlang der Stever im Münsterland. Entlang der Route machen verschiedene Stationen sichtbar, wie lokale Landschaft, Wasser und Ressourcen geschützt und nachhaltig genutzt werden können. Koordiniert und begleitet werden die Projekte vom Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld.
Die Gemeinde Senden ist von der Stever sowie dem Dortmund-Ems-Kanal geprägt. Projekte und Initiativen der Gemeinde – etwa rund um Gewässerentwicklung, Klimaschutz oder Umweltbildung entlang der Stever – beschäftigen sich mit dem Schutz von Natur, Wasser und Landschaft und tragen zu einer nachhaltigen Entwicklung der Region bei.
Das Versorgungsunternehmen Gelsenwasser ist ein regionaler Anbieter für Trinkwasser, Energie und Infrastruktur in Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen engagiert sich für eine sichere Wasserversorgung, den Schutz von Wasserressourcen und Projekte, die einen nachhaltigen Umgang mit Wasser in der Region fördern.

























